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Fachgebiete

Spezialwissen zur Abklärung
rheumatischer Fragestellungen und Therapie

Innere Medizin

Der Internist ist Spezialist für die inneren Organe und damit zuständig für ein sehr großes Fachgebiet.

So ist es nicht erstaunlich, dass sich ein Großteil der internistischen Fachärzte auf ein Teilgebiet spezialisieren. Wir haben uns auf die Rheumatologie spezialisiert.

Dennoch ist es gut, wenn der Spezialist in der Lage ist, über sein Spezialgebiet hinauszublicken, denn nicht selten treten mehrere Krankheiten nebeneinander auf oder bedingen einander.

Im Bereich der Inneren Medizin liegt der Schwerpunkt der Praxis in der Diagnostik und Betreuung von Erkrankungen der inneren Organe, sowie – zur Vorbeugung solcher Erkrankungen – auf einem umfassenden Gesundheitscheck. Dabei wird der aktuelle Gesundheitsstatus erhoben. Gleichzeitig wird untersucht, ob möglicherweise bereits Erkrankungen in einem frühen Stadium vorliegen oder ob Erkrankungen in näherer Zukunft drohen könnten. Wenn Erkrankungen diagnostiziert werden, erfolgt die notwendige Beratung und Behandlung und – wenn erforderlich – die rasche Weiterleitung zu anderen, speziell für das vorliegende Problem ausgewiesene, Experten oder Institutionen.

Rheumatologie

Im Schwerpunkt Rheumatologie geht es um die Diagnostik und Betreuung einer eventuell vorliegenden rheumatischen Erkrankung.

Es gibt mehr als 400 rheumatische Erkrankungen. Häufig beginnen sie schon bei jungen Menschen.

Das entzündliche Gelenkrheuma („rheumatoide Arthritis“), das entzündliche Weichteilrheuma, Morbus Bechterew, Gelenkentzündungen bei Infektionen und bei Schuppenflechte und der systemische Lupus erythematodes sind Beispiele für rheumatische Erkrankungen.

Beispiele für seltenere rheumatische Erkrankungen sind Sklerodermie, Polymyositis oder Mischkollagenosen.

Bei den häufigsten dieser rheumatischen Erkrankungen hat sich gezeigt, dass eine möglichst frühzeitige Diagnose von entscheidender Bedeutung für den weiteren Verlauf ist. Bei früher Erkennung und rascher intensiver Behandlung besteht eine gute Chance, dass es langfristig nicht zu chronischen Gelenkschmerzen oder Gelenkzerstörungen kommt. Dass keine Organe in Mitleidenschaft gezogen werden oder gar eine krankheitsbedingte Lebenserwartung resultiert.

Nicht zuständig ist der Rheumatologe für Verschleißerkrankungen des Skelettsystems. Bei solchen Problemen wird der Rheumatologe immer eng mit Orthopäden zusammenarbeiten.

Immunologie

Die meisten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sind Auto-Immunerkrankungen.

Ihnen liegt ein Irrtum des körpereigenen Abwehrsystems (des Immunsystems) zugrunde: dieses greift irrtümlich eigene Organe an.

Bei den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sind dies zunächst die Gelenke oder die Muskeln, parallel können aber auch andere Organe angegriffen werden, wie die Nieren, die Lunge, die Augen und viele andere.

Die meisten Behandlungsprinzipien entzündlich-rheumatischer Erkrankungen müssen auf die Reduktion der aggressiven Komponenten des Immunsystems abzielen.

Der internistische Rheumatologe muss daher Verständnis für und detaillierte Kenntnisse über den Aufbau und die Wirkmechanismen des Immunsystems haben.

Labormedizin

Im Bereich der Rheumatologie ist ein wichtiger Schwerpunkt das rheumatologische-immunologische Labor, in dem viele Fragestellungen des eigenen Fachbereiches einschließlich immunologischer und infektionsserologischer Spezialfragen direkt und schnell bearbeitet werden können.
Wir arbeiten in Kooperation mit dem Labor von Dr. Heidrich & Kollegen in Hamburg eng zusammen.
Unter den in der Rheumatologie eingesetzten Methoden sind besonders hervorzuheben:

  • Immunfluoreszenzmikroskopie
  • Turbidimetrie
  • ECLIA (Elektro-Chemiluminiszenz-Immuno-Assay) -Verfahren und ELISA-Verfahren
  • Blot-Techniken
  • Polymerase-Kettenreaktion (PCR), Multiplex-PCR, Mehrkanalsequenzierung, NGS (New-Generation-Sequencing) zu genetischen und molekularbiologischen Analysen

Osteologie

Die Osteologie ist ein junges Teilgebiet der Medizin. Sie ist bei Rheumatologen, Orthopäden und Endokrinologen als einzige Fachgruppe in der Weiterbildung fest veranlagt.

Der Begriff bedeutet „Lehre von den Knochen“. Der Osteologe befasst sich mit Knochenerkrankungen.

Die wichtigste und die – in Anbetracht älter werdender Menschen – immer häufiger werdende Knochenerkrankung ist die Osteoporose und ihre Vorstufe, die Osteopenie.

Osteoporose frühzeitig – vor dem Eintreten von Knochenbrüchen – zu erkennen und dem rechtzeitig entgegenzusteuern, ist das wichtigste Ziel der Osteologie.

In Rendsburg sind wir mit dem derzeit anerkanntesten und modernsten Verfahren zur Messung der Knochendichte („DEXA“) ausgerüstet. Als eines der wenigen osteologischen Zentren in Norddeutschland sind wir in der Lage den sogenannten „Tabecular-Bone-Score“ zu ermitteln, für eine erweiterte, noch genauerer osteologische Differentialdiagnostik und Therapieverlaufskontrolle.